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LEGO – Spybotics

Lego SpyboticsMit diesem High-Tech-Spielzeug können Kinder ab neun Jahren als Agenten im Kinderzimmer auf geheime Missionen gehen.

"Spybots" sind intelligente Roboter, die am PC für eine ausgewählte Geheimmission mit speziellen Funktionen ausgestattet werden können. Die eigentliche Mission wird dann nicht am PC gespielt, sondern auf dem Fußboden durchgeführt. Dabei bilden Spieler und Roboter ein Team, das allein oder gegen andere Mitspieler/Spybotics bestimmte Aufgaben lösen muss. Wer das erfolgreich schafft, erhält Punkte und steigt auf im "Agenten-Ranking der SMART Community".

Lego SpyboticsDamit sich der Roboter auftragsgemäß bewegen kann, liegt der Packung eine CD-ROM mit entsprechender Software und eine multifunktionale Fernbedienung, der "Controller" Bei. Mit ihm steuert der Spieler den Roboter(innerhalb einer Reichweite von fünf Metern) und kann entsprechend seinem Geheimauftrag spezielle Funktionen aktivieren.

Lego SpyboticsBevor es soweit ist, müssen Motor, Räder und LEGO Elemente zum Roboter zusammen-gesetzt werden. Die Bauanleitung findet ihr auf der CD-ROM: Auf der Startseite, im Agenten-Hauptquartier, stehen die vier Spybots. Die Farben Rot, Blau, Grün und Lila stehen für unterschiedliche Eigenschaften wie Stärke, Beweglichkeit und Geschwindigkeit. Wer den Roboter seiner Farbe anklickt, gelangt zur entsprechenden Bauanleitung.

Zur Grundausstattung jedes LEGO Spybotics gehören (Packungsinhalt):

  • I.R.M. (Intelligent Robotic Microprocessor) - das Herz des Roboters
  • Programmierbarer Controller
  • Serielles Verbindungskabel
  • Software CD-ROM
  • Roboter sind ausgestattet mit Licht- und Berührungssensoren und Licht-/Soundeffekten
  • Ca. 200 LEGO Elemente

Lego SpyboticsIst der Spybotics Roboter zusammengesetzt, wird das eigentliche Spiel vorbereitet: Der Spieler wählt auf der Weltkarte am PC eine von zehn geheimen Missionen aus, bekommt über einen Trailer einen Einblick in die ausgewählte Mission und erhält schließlich Tipps für die Übertragung der virtuellen Spiellandschaft ins Kinderzimmer. Dabei kommt die Kreativität nicht zu kurz. Einfallsreichtum hilft weiter, so kann z.B. die Getränkedose zur Steilwand, die Lampe zum benötigten Energiezentrum werden.

Nun kann die Mission in der realen Welt, z.B. auf dem Fußboden, beginnen.

Die unterschiedlichen Missionen könnt ihr allein, mit einem Freund oder allein gegen einen anderen Spybot spielen. Immer sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Taktik gefragt. Hier eine Übersicht über die Missionen und Spielmöglichkeiten: 1
Spybotics MissionenSpybots-AnzahlAgent-zahl (Spieler)
Energiekrise11
Kontrollübernahme1
Laserlabyrinth11
Strahlungsgefahr11
X-Faktor12
Roboterrettung21
Stromkreisunterbrechung21
Konfrontation22
Der Maulwurf21 od. 2
Kritischer Countdown21 od. 2

Zu jeder Mission gibt es eine ausführliche und gut verständliche Einweisung. Wenn man alleine mit nur einem Roboter spielen will, kann man zwischen 5 verschiedenen Missionen auswählen. Beim Spiel mit 2 Robotern hat man die volle Auswahl unter den 10 Missionen und kann diese dann allein oder zu zweit bewegen. Nach Auswahl der Mission muss noch der gewünschte Schwierigkeitsgrad eingestellt und der Controller mit Spezialbefehlen für seine Mission versorgt werden.

Mit dem Controller werden die Roboter ferngesteuert. Der Controller hat 3 unterschiedliche Modi, die durch Drehen des Schalters gewechselt werden können:

  • Fernsteuerungsmodus – manuelle Steuerung des Roboters
  • Funkmodus - Festlegung des Funkkanals für Controller-Roboter Kommunikation
  • Actionmodus – um Funktionen zu aktivieren, die den gegnerischen Roboter beeinflussen
Man kann den Controller für jede Mission optimieren. Er ist als Fernsteuerung oder im "Actionmodus" zur Aktivierung bestimmter Funktionen zu verwenden.

Doch zunächst muss der Roboter mit der nötigen "Intelligenz" per Software versorgt werden. Dazu wird der Spybot mit dem seriellen Kabel mit dem PC verbunden. Programmierkenntnisse braucht der Spieler jedoch nicht um den Spybotic bestmöglich auf die geheime Mission vorzubereiten. Die Software macht einen Vorschlag, der aber verändert werden kann. Der Geheimauftrag wird mit den gewählten Optionen per Download auf den Roboter übertragen.

Es gibt vier verschiedene LEGO Spybotics Sets (vgl. Infos am Ende). Die Roboter unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und den ganz unterschiedlichen Eigenschaften, in Geschwindigkeit, Stärke und Beweglichkeit.

Jeder Roboter ist mit einem Positionierungs-System ausgestattet. Der Spybo misst während der Mission den Abstand zu anderen Spybots und reagiert darauf. Über den Lichtbogen und den Sound kann man immer den Status der Mission verfolgen. Während des spannenden Spiels werden die erreichten Punkte im Roboter gespeichert. Nach dem Spiel kann sich jeder Geheimagent am Bildschirm seine Punkte und damit seinen aktuellen Agentenstatus anschauen. So kann, wenn der Spybot mit dem seriellen Kabel verbunden ist, der aktuelle Punktestand in die Ranglisten der SMART Community hochgeladen werden.

Auf der Website www.spybotics.com gibt es jede Menge Tipps und Tricks. Wer neue Herausforderungen sucht, kann dort neue Missionen herunterladen. Im Chat-Raum werden Nachrichten geschrieben und anschließend codiert. Die Spieler übertragen die verschlüsselten Nachrichten in ihre E-Mail. Der Empfänger geht den umgekehrten Weg. So können Spieler, die sich nicht kennen, untereinander kommunizieren.

Die Spybotics bringen jede Menge Spaß und Action. Hier ist auch durchaus Köpfchen gefragt, um als cleverer Agent schwierige Missionen zu meistern. Es gibt unzählige Spielvarianten, die durch eigenen Ideen und Austausch im Internet erweitert werden können.

Systemvoraussetzungen:

  • Windows 98, ME und XP kompatibel
  • Prozessor: mind. 350 MHz
  • 9-PIN-Serieller Port
  • Direct-X kompatible Soundkarte
  • 8-fach CD-ROM Laufwerk
  • 200 MB Festplattenspeicher frei
  • Grafikkarte: 4 MB Video RAM
Die neuen LEGO Spybotics Sets (ca. EUR 80/Set):

Gigamesh G60: Der "blaue" Roboter "Pfadfinder" überwindet durch sein komplexes Zahnradsystem (fast) jedes Hindernis und ist enorm manovrierfähig. Schwer zugängliches Gelände und gefährliche Oberflächen lassen sich mit ihm meistern. Er ist das Kraftpaket unter den Spybotics (Art.Nr. 3806).

Snaptrax 45: Der "rote"e; Roboter "Mister Power" ist wegen seiner Raupenketten sehr wendig und auch kräftig genug für die Missionen, die viel Ausdauer aber auch blitzschnelle Reaktionen erfordern (Art. Nr. 3807).

Shadowstrike S70: Der "lila" Roboter "Schatten" ist fast lautlos und extrem beweglich bei hoher Geschwindigkeit, jedoch nicht besonders kräftig. Er ist mit Dreiradantrieb und Fangarmen ausgestattet (Art. Nr. 3808).

Technojaw T55: Der "grüne" Roboter "Greifer" eignet sich für jede Mission. Er ist stark, beweglich und schnell. Mit seiner Spezial-Greifvorrichtung lassen sich viele Aufgaben lösen (Art. Nr. 3809).

Weitere Infos:
www.LEGO.com/spybotics

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© Gabriele Becker, Journalistin


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