|
Veranstaltungen
Ausstellungen
Tipps zum Muttertag am 13. Mai 2012
Handarbeits-Aktion für bedürftige Berliner Kinder
Nano-Aquaristik: pflegeleichte Unterwasserwelt im Mini-Format
Stricken ist in! JuMag zeigt wie es geht!
Schreibtischarbeit – gut organisiert!
Tipps für die Super-Party zu Hause
Backen
Neue Produkte für Deinen PC
JuMag stellt neue Produkte vor
Basteltechniken
Trendsport: Fitness-Boxen
JuMag stellt Gesellschaftsspiele vor
Hier kommt die Maus .... mit interessanten Produkten
Jonglieren - kinderleicht?
Das Spiel mit Handpuppen
Wunderschöne Kalender und Notizbücher für 2012
Raum- und Tischdekorationen für Advent und Weihnachten 2011
Bücherrubrik
[Archiv]
|
|
 |
|
The Making of Art – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
Die sehenswerte Ausstellung thematisiert anhand von rund 150 Gemälden, Zeichnungen, Objekten, Installationen und Videos das komplexe System der Kunstwelt von den Anfängen der 1960-er Jahre bis heute.
Sie geht ein auf das Beziehungsgeflecht der zeitgenössischen Kunst, in dem das Dreieck von Künstler, Kunstwerk und Betrachter längst um ein Vielfaches erweitert worden ist.
Nicht selten beeinflusst das Verhältnis zwischen Künstler, Sammler, Galerist, Kurator oder Kritiker den Inhalt der Arbeiten, zunehmend wird dies auch abgebildet: In einem großen Überblick von den 1960er-Jahren bis heute präsentiert die Ausstellung Positionen von Künstlern wie John Baldessari, Joseph Beuys, Tracey Emin, Peter Fischli/David Weiss, Ryan Gander, Christian Jankowski, Louise Lawler, Jonathan Monk, Nedko Solakov, Mladen Stilinović, Andy Warhol/Jean-Michel Basquiat oder Ai Weiwei.
Diese Künstler reflektieren den immer aufwändiger werdenden Betrieb, hinterfragen die Kriterien der Kunst, werfen Blicke auf ihre Verfahren, die Institutionen als Orte und beleuchten die vielfältigen Beziehungen und Netzwerke..
In einer Arbeit von 1972 beschreibt Jörg Immendorff seinen Traum vom Künstlersein: „Ich wollte Künstler werden: ...“, betitelt er sein Selbstporträt. In einer romantischen Vision zeigt Immendorff sich vor einer Staffelei sitzend auf einem Dachboden. Bei Mondlicht und brennender Kerze gibt er den „armen Poeten“ als Maler, als sei er von Spitzweg. In dieser bewusst pathosbeladenen Maleridylle begegnen wir vertrauten Vorstellungen, die lange das Bild oder die Idee vom Künstler als jenseits der Konventionen stehenden Bohemien bestimmten, der nur der Verwirklichung seiner Visionen, seinem Genie folgt.
Eine Idee, die heute nur noch als Karikatur Eingang in die Kunst findet: Jonathan Monk ironisiert Sigmar Polkes „Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen!“, wenn er die Ecke schließlich pink, blau und lila hinterlässt.
Mittlerweile hat sich der modellhafte Charakter der Künstlerexistenz auf weite Teile der Gesellschaft ausgebreitet: Glaubt man neueren soziologischen Studien, so hat eine Demokratisierung der Werte Kreativität, Freiheit und Authentizität längst stattgefunden. Heute will jeder einzigartig und innovativ sein. „Jeder Mensch ist ein Künstler“, hatte in den 1960er-Jahren Joseph Beuys ebenso revolutionär wie provokant behauptet und die antikapitalistische Gleichung „Kreativität = Kapital“ aufgemacht. Inzwischen stehen die Künstler scheinbar nicht mehr in Opposition zur Gesellschaft, sondern sind mitten in ihr angekommen.
Gegenwärtig kristallisiert sich das Bild vom Künstler als Netzwerker heraus. Die Modelle der Kooperation sind vielfältig: So finden sich vier polnische Künstler immer wieder als Kollektiv Azorro zu gemeinsamen Filmproduktionen wie „Portrait with a Curator“ zusammen. Die Künstlergruppe Chicks on Speed arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen mit wechselnden Protagonisten zusammen. Das Produkt kann wie „Art Rules!“ eine Performance sein, ein Film oder ein Musikstück. Der schottische Konzeptmaler Peter Davies hält dieses „Wer-mit-wem-wann-und-Warum“ der Kunstwelt in monumentalen, nahezu unüberschaubaren Kartografien fest.
Tatsächlich steht die Welt der zeitgenössischen Kunst der arbeitsteiligen Industrie der Filmbranche näher als dem romantisch einsamen Atelier des genialisch inspirierten Künstlers. So mancher Künstler begegnet uns als mittelständischer Unternehmer. Die Trias von Künstler, Werk und Betrachter ist seit Langem aufgebrochen. Die Arbeiten, die den immer komplexer werdenden Apparat spiegeln, bilden heute beinahe ein eigenes Genre, eine spätmoderne Tradition, die von den Anfängen in den 1960er-Jahren bis heute reicht.
Die 1960er-Jahre markieren auch den Beginn des institutionskritischen Kunstwerks. Es entstehen Interventionen, Werke und Objekte, die das Verhältnis zum eigenen Kontext erstmals direkt thematisieren. Im Zuge der gesellschaftlichen Umwälzungen opponieren die Arbeiten selbst gegen ihren Warencharakter.
Indem Piero Manzoni in seiner 1961 geschaffenen Arbeit „Merda d’artista“ 90 Konservendosen mit seinen Exkrementen füllt, dehnt er auf spektakuläre und anarchische Weise den Begriff des Kunstwerks ins beinahe Unendliche aus. Die Arbeit operiert mit der Überhöhung des Künstlers und ist zugleich eine provokante Geste gegenüber dem Kunstmarkt. In den späten 1970er- und beginnenden 1980er-Jahren folgt eine zweite Welle der Institutionskritik, ohne die die Kunst seit den Achtzigerjahren kaum verstanden werden kann. Der Kontext des Kunstwerks wird zum zentralen Thema einer ganzen Reihe von Arbeiten von Künstlern und vor allem von Künstlerinnen, in denen institutionelle Funktionen und Grenzbereiche der Kunst erkundet werden. Louise Lawlers Thema ist der erweiterte institutionelle Rahmen des Kunstwerks. Dabei widmet sie sich auch dem Museumsraum, den sie als hehren Raum der Hochkultur entmystifiziert. Sie zeigt die Vorbereitungen einer Ausstellung, das Museum erscheint so nicht als finite Form, sondern als ein Kontext unter vielen. Auch Candida Höfer fotografiert Museums- und Ausstellungsräume, die sie leer, in der Erwartung ihrer Benutzung oder nach dem Verlassen der Besucher präsentiert. Hinter der Schauseite interessiert Höfer die andere Seite dieser Kunstwelt. Das Museum of Modern Art in New York zeigt die Künstlerin aus dem Blickwinkel der Insiderin, nicht als Ort der Repräsentation von Museumskunst: Im Olymp wird gearbeitet. Die russischen Konzeptkünstler Komar & Melamid gehen noch einen Schritt weiter: In ihrer Serie „Scenes from the Future“ zeigen sie das Museum of Modern Art und das Guggenheim Museum in New York nur noch als Ruinen in einer pastoralen Idylle.
Andere Symptome der Dekadenz jenseits des Museums, das in der jüngsten Zeit seine führende Rolle an Privatsammler und Kunstmessen abzugeben drohte, haben Fotochronisten von Martin Parr bis Jessica Craig-Martin dokumentiert und die Party-People auf Kunstmessen wie der Frieze in London, die Spaßgesellschaft auf der Art Basel Miami Beach und den Glamour auf der Art Dubai festgehalten.
Während die zweite Welle der Institutionskritik ihr Zentrum in New York hatte, sind solche geografischen Filter heute nahezu obsolet geworden. Die Kunstwelt scheint globalisiert oder zumindest multizentrisch organisiert zu sein, und so begegnen einander Positionen aus Düsseldorf und Peking, London, Kinshasa, von den Philippinen und aus Zürich, Glasgow oder Moskau. Der in Bukarest arbeitende Künstler Dan Perjovschi karikiert in seinen Wandzeichnungen den Kunstbetrieb. Sein bulgarischer Kollege Nedko Solakov fühlt mit seiner großen Installation „Leftovers––a selection of my unsold pieces from a private gallery I work with“ der Kunstwelt gleichermaßen hintergründig wie ironisch auf den Zahn, indem er seinen Erfolg und sein Werk als Überbleibsel thematisiert. Der chinesische Künstler Ai Weiwei filmt den Besuch des Internationalen Beirats des Museum of Modern Art in seinem „entlegenen“ Atelier in Caochangdi mit versteckten Überwachungskameras und präsentiert die Unterhaltungen dem weltweiten Publikum in Form einer Videoinstallation. Mladen Stilinović spielt mit den Parametern des Erfolgs und ruft der (immer noch westlich dominierten) Kunstwelt plakativ entgegen: „An Artist Who Cannot Speak English Is No Artist“. Der Moskauer Konzeptualist Yuri Albert stellt schelmisch ein kleines Malermännchen auf den Kopf und stellt fest: „I Am Not Baselitz!“. Am Ende ist es vor allem die Ironie und die Subversion, mit denen sich der Künstler von heute zwischen den Polen von Museum und Markt, Erfolg und Krise, Romantik und Realismus bewegt.
KÜNSTLERLISTE: Yuri Albert, Pawel Althamer, Azorro, John Baldessari, Tina Barney, Tamy Ben-Tor, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Stefan Brüggemann, Chris Burden, Chicks on Speed, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Claire Fontaine, Clegg & Guttmann, Phil Collins, Jessica Craig-Martin, Peter Davies, Jiří Georg Dokoupil, Michael Elmgreen/Ingar Dragset, Tracey Emin, Dan Fischer, Peter Fischli/David Weiss, Andrea Fraser, Ryan Gander, Dieter Hacker, Candida Höfer, Bethan Huws, Jörg Immendorff, Christian Jankowski, Martin Kippenberger, Komar & Melamid, Jeff Koons, Sean Landers, Louise Lawler, Marcin Maciejowski, Piero Manzoni, Jonathan Monk, Dave Muller, Manuel Ocampo, Martin Parr, Dan Perjovschi, Raymond Pettibon, William Powhida, Tom Sachs, Chéri Samba, Nedko Solakov, Mladen Stilinović, Thomas Struth, Goran Trbuljak, Andy Warhol & Jean-Michel Basquiat, John Waters, Ai Weiwei
Für Kinder ab 12 Jahren gibt es ein interessantes Begleitheft.
Der Katalog „The Making of Art“ bietet mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Amanda Coulson, Renate Goldmann, Wolfgang Ullrich und Martina Weinhart einen guten Überblick. Er stellt die Ausstellungsobjekte vor und geht auf die zuweilen komplizierten Beziehungsgeflechte zwischen Künstlern, Kritikern, Sammlern und Händlern ein. Er erläutert warum und wieso etwas zum Kunstwerk wird.
Der Katalog eignet sich auch hervorragend als Nachschlagewerk.
In dieser sehenswerten und gelungenen Ausstellung begegnet man dem komplexen System der modernen Kunstwelt und ihren Werken von den 1960-er Jahren bis heute.
Ausstellungsort: Schirn Kunsthalle Frankfurt
Öffnungszeiten: Vom 29. Mai 2009 bis 30. August 2009
Dienstag, Freitag, Samstag, Sonntag 10.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10.00 – 22.00 Uhr
Weitere Infos und Begleitprogramm: www.schirn.de
Katalog: The Making of Art
Hrsg: Martina Weinhardt und Max Hollein
Verlag der Buchhandlung Walther König
Deutsch-englisch, 240 Seiten, 241Abb.
Buchhandelsausgabe ISBN 978-3-8650-596-2
Museumsausgabe ISBN 978-3-86560-586-3
Stand: Juni 2009
© Gabriele Becker, Journalistin Weitere Artikel zum Thema:
- Archiv der Ausstellungen in und um Frankfurt
- Niclaus Gerhaert Der Bildhauer des Mittelalters - im Liebieghaus Frankfurt
- Kienholz – Die Zeichen der Zeit - in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Beckmann & Amerika - im Städel Museum Frankfurt
- ERRÓ – Porträt und Landschaft - in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- DIY „Do It Yourself: Die Mitmach-Revolution“ - im Museum für Kommunikation Frankfurt
- Görlitz und die Landesaustellung „via regia“
- Die Sammlung Stiftung Dr. Dr. István Heller im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt
- „Elefantastisch!“ im Schloss Friedenstein Gotha
- Gemütlich per Schiff zu Sonderausstellungen in der Wissenschaftsstadt Mainz
- Der verschwundene Dom – Ausstellung im Dommuseum Mainz
- Die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz - Koblenz verwandelt
- Zwiebelfische Sonder-Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz
- Pop meets Pop. Andy Warhol und die Beatles – im Museum für Kommunikation Frankfurt
- Elfenbein Barocke Pracht am Wiener Hof - im Liebieghaus Frankfurt
- Bürgermacht & Bücherpracht im Augsburger Maximilianmuseum
- Der i-Kosmos - Macht, Mythos und Magie einer Marke - im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt
- Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft – im Museum für Kommunikation Frankfurt
- Eugen Schönebeck 1957 - 1967 - in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Surreale Dinge Skulpturen und Objekte von Dalí bis Man Ray - in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Die Staufer und Italien – im Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museum
- Courbet - Ein Traum von der Moderne - in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Weltenwandler - Die Kunst der Outsider – in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Sahure – Tod und Leben eines großen Pharao im Liebieghaus Frankfurt
- 300 Jahre europäische Porzellankunst – sehenswerte Sonderausstellungen
- Die Sprache des Geldes – im Museum für Kommunikation Frankfurt
- Unbekanntes Russland – Russia Unknown Ausstellung im Ikonen-Museum Frankfurt
- Kirchner-Retrospektive im Städel Museum Frankfurt
- Safari zum Urmenschen - Die Geschichte der Menschheit entdecken, erforschen, erleben - im Senckenberg Museum in Frankfurt
- Meissen – Barockes Porzellan – im Museum für Angewandte Kunst in Köln
- Hexen Mythos und Wirklichkeit
- Georges Seurat – Figur im Raum – in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Botticelli im Städel Museum Frankfurt
- Alexander der Grosse und die Öffnung der Welt – im rem in Mannheim
- Flämische Gemälde von 1550 – 1800 im Städel Museum Frankfurt
- Kunst für Millionen 100 Skulpturen der Mao-Zeit – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Dies Buch in aller Zunge, Hand und Herzen – 475 Jahre Lutherbibel auf der Wartburg in Eisenach
- Großes Spatenstichfest im Städelmuseum am 6. September 2009
- Wertherporzellan - Goethes Lotte und Werther auf Meißener Porzellan in Wetzlar
- Aleksandra Mir Triumph – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Caravaggio in Holland. Musik und Genre bei Caravaggio und den Utrechter Caravaggisten im Städel Museum Frankfurt
- „Missverständnisse – Stolpersteine der Kommunikation“ Sonderausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt
- E.W. Nay. Bilder der 1960er Jahre – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden – Meisterwerke im Städel Museum Frankfurt
- Bunte Götter – Die Farbigkeit antiker Skulpturen im Liebieghaus Frankfurt
- Wasser, Farbe, Licht, Aquarelle der Graphischen Sammlung im Städel Museum Frankfurt
- Die 68er. Kurzer Sommer – lange Wirkung, die Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt
- Ein Platz für Tiere - die keramischen Tierdarstellungen im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt
- Launen des Olymp. Der Mythos von Athena, Marsyas und Apoll im Liebieghaus Frankfurt
- Die Magie der Dinge. Stilllebenmalerei 1500 – 1800 im Städel Museum Frankfurt
- Fragile – Die Tafel der Zaren und das Porzellan der Revolutionäre im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt und im Schloss Bad Homburg
- Meisterwerke der Graphischen Sammlung – Zeichnungen, Aquarelle und Collagen im Städel Museum Frankfurt
- Impressionistinnen. Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Cranach der Ältere - im Städel Museum Frankfurt
- Albrecht Dürer - Die Druckgraphiken im Städel Museum Frankfurt
- Turner Hugo Moreau – Entdeckung der Abstraktion in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Kunstmaschinen Maschinenkunst – Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Hexenlust und Sündenfall - Die seltsamen Phantasien des Hans Baldung Grien – Im Städel Museum Frankfurt
- Op Art – in der Schirn Kunsthalle Frankfurt
- Wie im Traum Ausstellung über Odilon Redon in der Schirn Kunsthalle
- „Pong.mythos“ zeigt das Museum für Kommunikation Frankfurt
- Martin Kippenberger: Arbeiten bis alles geklärt ist - Bilder 1984/85 im Städel Museum
- Meisterwerke indischer Manuskriptkunst im Museum für Angewandte Kunst
- „Picasso und das Theater“ in der Kunsthalle Schirn
- „I Like America Fiktionen des Wilden Westens“ in der Kunsthalle Schirn
|