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Jonglieren - kinderleicht? Auch hier macht Übung den Meister!!

Jonglieren in seiner heutigen Form mit immer mehr Raffinessen und gleichzeitigen Balanceakten auf Seilen, Stelzen, Einrad u.s.w. gibt es seit etwas 100 Jahren. Nachweislich jongliert wurde schon vor Tausenden von Jahren. Abbildungen aus dem alten Ägypten und auch aus China belegen das. Auch bei den Römern und Griechen stand das Jonglieren hoch im Kurs. Im Mittelalter zogen die Gaukler mit ihren Jonglier-Vorführungen umher.

JonglierartikelEigentlich kann man mit allem was fliegt mehr oder weniger gut jonglieren. Jonglieren ist eine Mischung aus kreativer Betätigung und Sport. Reaktionsvermögen, Geschicklichkeit, Konzentration, Rhythmus und räumliches Vorstellungsvermögen sind genauso gefragt wie Ausdauer und Spaß an der sportlichen Betätigung.

Am einfachsten ist das Jonglieren mit Tüchern und Cigarboxes. Mit Diabolos, drei Bällen und dem Devilstick muss man etwas länger üben, um ein paar Tricks zu beherrschen. Schwieriger wird es mit noch mehr Bällen, 3 Ringen oder 3 Keulen.

Jugendliche können das Jonglieren sowohl in Kursen als auch autodidaktisch (durch sich selbst) erlernen. Man sollte dabei Schritt für Schritt vorgehen und nicht gleich mit den schwierigsten Übungen anfangen. Zahlreiche Bücher befassen sich mit dem Thema und geben wichtige Hinweise und nennen Tipps. Wer so das Jonglieren lernen möchte, sollte sich am besten den spezielleren Titeln zuwenden. Auch mittels Video kann man sich die Techniken aneignen. Darüber hinaus kann man auch an Kursen und Seminaren teilnehmen.

Wer seine Jonglierkunst vorführen möchte, kann sich eine Nummer ausdenken. Bei der Darbietung sollte möglichst alles zusammenpassen: Kostüm, Musik und Requisiten. Z.B. Auftritt als Tennispieler/in im entsprechenden Outfit mit Tennisschläger und Bällen. Immer ist damit zu rechnen, dass ein Trick mal nicht funktioniert. Zum Ablenken des Publikums kann man sich etwas Lustiges ausdenken. Zum Beispiel: Aufhebetricks für verloren gegangene Sachen oder mit dem Publikum eine Wette über das Ergebnis des nächsten Versuchs abschließen. Manchen Patzer kann man auch einfach übergehen. Selbst Profis sind nicht immer perfekt.

Wesentlich für das Gelingen ist neben dem vielen Üben vor allem die Qualität der Jonglierartikel. Häufig werden in Kaufhäusern etc. zwar sehr preiswerte Artikel angeboten, die aber nur schwierig zu handhaben und von niedriger Qualität sind. Da die Jongliergegenstände schnell aufgefangen und auch schnell weggeworfen werden, müssen sie einen gewissen Druck aushalten und natürlich auch den Absturz auf den Boden unbeschadet überstehen. Anfangs sollten alle Gegenstände auch gleich schwer sein.

Interessante Links:

www.kaskade.de
www.jonglieren-undmehr.de
www.diabolotricks.com
www.jong.de
jonglieren.wischmobb.de

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© Gabriele Becker, Journalistin


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