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Der zweite Tod meines Vaters

Von Michael Buback

Michael Buback, der Sohn des durch Terroristen der RAF ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback, ist Professor für Technische und Makromolekulare Chemie an der Georg-August-Universität in Göttingen und Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.

Am 7. April 1977 ermorden Terroristen der RAF seinen Vater Siegfried Buback und seine zwei Begleiter. Bereits am Tag nach dem Attentat werden der Öffentlichkeit Fahndungsfotos der drei Täter präsentiert. Jahrzehntelang gab es keinen Anlass, an der bestmöglichen Aufklärung des Mordanschlags zu zweifeln. Die Täter waren überführt, ihre Schuld gerichtlich festgestellt.

Im Jahr 2007 streitet die Öffentlichkeit um die Begnadigung von Christian Klar, dem letzten Angehörigen der RAF, der noch seine Strafe, unter anderem für diesen Buback-Mord, verbüßt.

Plötzlich tauchen neue Informationen auf. Hat in Wahrheit eine vierte Person die Schüsse auf den obersten Ermittler der Republik abgefeuert? Wer war der Todesschütze?

Michael Buback beginnt Fragen zu stellen und stößt auf immer weitere Ungereimtheiten, die mit Ermittlungspannen oder Schlamperei allein nicht zu erklären sind.

Nachdem in 30 Jahren keine Klarheit über die Tatbeteiligten erreicht worden war, machte sich Michael Buback auf eine verstörende Suche nach der Wahrheit.

In seinem Buch geht er dem heutigen Wissen nach und schildert eindringlich die Folgen des Attentats an seinem Vater aus der Sicht eines Angehörigen.

Michael Buback: Der zweite Tod meines Vater, Droemer Knaur Verlag, 361 Seiten, geb., Fotos, ISBN: 978-3-426274897, € 19,90

Stand: Juni 2009

© Gabriele Becker, Journalistin


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